Jul2021

Erstmals S3-Leitlinie „Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen Patient*innen“ erschienen

Berlin, 26.07.2021. Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO), der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) die S3-Leitlinie zur

Jun2021

Weniger ist mehr – bei Lungenkrebs

Ziel der modernen Krebstherapie ist das Erreichen einer optimalen Tumorkontrolle bei möglichst wenig Nebenwirkungen. Die STRIPE-Studie zeigte eine sehr gute Tumorkontrolle und Lebensqualität nach stereotaktischer Strahlentherapie von kleinen Lungentumoren bei älteren, inoperablen Patienten. Angesichts der hohen Tumorkontrolle könnte in dieser

Jun2021

„Mit einem blauen Auge davongekommen“ – strahlentherapeutische Versorgung konnte weitgehend aufrechterhalten werden

Krebspatienten und -patientinnen gehören zu den besonders anfälligen Risikogruppen für die SARS-CoV-2-Infektion und einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung. Die Radioonkologie hat daher frühzeitig Konzepte zum Schutz der Patientinnen und Patienten entwickelt, welche die Fortführung der geplanten Therapie sicherstellten [1]. Selbst

Jun2021

Radioimmuntherapie von Kopf-Hals-Tumoren: Vorhersage des individuellen Therapieansprechens ist möglich

Bei der Behandlung verschiedener Krebsarten, so auch im Kopf-Hals-Bereich, ist heute die Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren zusätzlich zu Bestrahlung und Chemotherapie üblich – doch ist Letztere immer nötig? Eine aktuelle Studie [1] zeigt, dass bereits nach dem ersten Behandlungszyklus die Messung

Jun2021

Langzeitdaten zeigen: Checkpoint-Inhibition erhöht bei Lungenkrebs (NSCLC) die Heilungschancen nach Radiochemotherapie

Die kürzlich publizierten 5-Jahres-Daten der PACIFIC-Studie [1] zeigen für Patientinnen und Patienten mit inoperablem Lungenkrebs (NSCLC im Stadium III) eine signifikante und anhaltende Verbesserung des Überlebens von median eineinhalb Jahren, wenn sie nach der Vorbehandlung mit einer Strahlenchemotherapie das immunmodulierende

Jun2021

Weniger ist mehr – Radiotherapie beim Prostatakarzinom und bei Kopf-Hals-Tumoren

Im Rahmen des DEGRO-Kongresses berichtet Frau Prof. Dr. med. Cordula Petersen, Hamburg, President-Elect der DEGRO, über den Nutzen und die Möglichkeiten einer Therapie-Deeskalation bzw. Therapieoptimierung der Radiotherapie, die bei ausgewählten Patientengruppen möglich ist. Dazu gehören die intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT), der

Mai2021

Menschen mit einer Krebserkrankung profitieren von einer Impfung gegen das Corona-Virus in besonderem Maße

Krebspatienten/-patientinnen gehören zu den besonders anfälligen Risikogruppen für die SARS-CoV-2-Infektion und einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung. Eine Impfung kann sie davor schützen und glücklicherweise stehen in der Zwischenzeit ausreichend Vakzine zur Verfügung. Deshalb sollte jede Gelegenheit zu umfassender Aufklärung genutzt

Apr2021

Änderung der Musterweiterbildungsordnung erforderlich – „12 Monate in der stationären Radioonkologie sind notwendig“

Die Musterweiterbildungsordnung (MWBO) 2018 enthält eine missverständliche Formulierung, die nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie perspektivisch die hohe Qualität der Strahlentherapie gefährden könnte. Stein des Anstoßes ist, dass die bisher obligate zwölfmonatige Weiterbildung im stationären Bereich nun auch „in

Feb2021

Strahlentherapie bei Lungenkrebs: Wie lässt sich das Risiko für kardiale Ereignisse weiter minimieren?

Eine aktuelle Studie definiert konkrete Schwellenwerte, ab wann für Patientinnen und Patienten mit nicht kleinzelligem Lungenkrebs mit und ohne vorbestehende KHK ein erhöhtes Risiko für kardiale Folgeerkrankungen nach Strahlentherapie besteht. Die moderne Hochpräzisionsbestrahlung erlaubt eine exakte Bestrahlung und so könnte