Exzellente Forschung und Fortbildung: DEGRO zeichnet wegweisende Leistungen in der Radioonkologie aus

Verleihung renommierter Wissenschaftspreise der Radioonkologie auf dem DEGRO-Jahreskongress 2026 in Leipzig.

Leipzig, 25. Juni 2026 – Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) zeichnet heute auf ihrem Jahreskongress in Leipzig herausragende Wissenschaftler für ihre wegweisenden Leistungen in Forschung und medizinischer Forschung aus. Geehrt werden:

– mit dem mit 25.000 Euro dotierten „Preis für klinische Radioonkologie“
PD Dr. med. Andreas Rimner, Universitätsklinikum Freiburg

– Hermann-Holthusen-Preis (Habilitationspreis)
o PD Dr. med. Simon Spohn, Universitätsklinikum Freiburg
o PD Dr. med. habil. Michael Oertel, Universitätsklinikum Münster
o PD Dr. med. Sebastian Regnery, Universitätsklinikum Heidelberg

– DEGRO-Akademiepreis
PD Dr. med. Khaled Elsayad, Uniklinikum Gießen und Marburg

Es handelt sich um einige der wichtigsten Wissenschaftspreise der Radioonkologie – einer Disziplin im Wandel. Alle Preisträger setzen mit innovativen Forschungsansätzen, methodischer Tiefe und Qualitätsanspruch Maßstäbe: Ihre Arbeiten in Forschung und Lehre sind Motor des wissenschaftlichen Fortschritts und zeigen, welche Dynamik die Entwicklung der Radioonkologie derzeit entfaltet.

Preis für klinische Radioonkologie
Den mit 25.000 Euro dotierten „Preis für klinische Radioonkologie“, gestiftet von der Cabillic-Enhardt-Stiftung, wird seit 2023 jährlich von der DEGRO vergeben und zählt zu den bedeutendsten Preisen auf dem Gebiet der Radioonkologie in Deutschland. In diesem Jahr erhält PD Dr. med. Andreas Rimner, stellvertretender ärztlicher Direktor und leitender Oberarzt an der Klinik für Strahlenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg diese Auszeichnung. Gewürdigt werden seine herausragenden wissenschaftlichen Beiträge zur Weiterentwicklung der thorakalen Radioonkologie.

 

Hermann-Holthusen-Preis
Mit dem Hermann-Holthusen-Preis würdigt die DEGRO wegweisende Habilitationsschriften aus den Bereichen Strahlentherapie, Strahlenbiologie, medizinischen Strahlenphysik und -technik. Der Preis ist jährlich mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. In diesem Jahr teilen sich drei Wissenschaftler den Preis:

• PD Dr. med. Simon Spohn, geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Strahlenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg, erhält den Hermann-Holthusen-Preis in Anerkennung seiner Habilitationsschrift „Funktionelle Bildgebung zur Personalisierung der Strahlentherapie von Patienten mit Prostatakarzinom (ProState) – Biologisch individualisierte Strahlentherapie des Prostatakarzinoms“.
• PD Dr. med. habil. Michael Oertel, geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum Münster, wird für seine Habilitationsschrift „Bedeutung der Radioonkologie in der multimodalen Therapie hämatologischer Erkrankungen – Entwicklung individualisierter Behandlungsstrategien“ ausgezeichnet.
• PD Dr. med. Sebastian Regnery, Funktionsoberarzt an der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie am Universitätsklinikum Heidelberg, wird für seine Habilitationsschrift „ WHat you see is what you treat: Magnetresonanz-geführte adaptive Bestrahlung von Lungentumoren am Mediastinum“ geehrt.

DEGRO-Akademiepreis 2026
Der DEGRO-Akademiepreis geht an PD Dr. med. Khaled Elsayad, Bereichsleiter DermatoRadioOnkologie an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg. Ausgezeichnet wird sein Webinar-Fortbildungsformat, welches Neues aus der Dermatoonkologie interdisziplinär, praxisnah und ortsunabhängig vermittelt. Die Webinar-Reihe steht beispielhaft für den Stellenwert digitaler Fortbildungsangebote in medizinischer Weiterbildung. Der Vorstand der DEGRO-Akademie zeichnet mit diesem Preis jährlich den besten von der DEGRO-Akademie akkreditierten Fortbildungskurs aus. Den Preis nimmt die wissenschaftliche Leitung entgegen, er ist mit 500 Euro dotiert.

DEGRO-Jahreskongress in Leipzig.
Schaufenster einer Disziplin, welche die personalisierte Krebsmedizin mitgestaltet
Der 32. DEGRO-Jahreskongress findet unter dem Motto „Radioonkologie – mehr als die Summer ihrer Teile“ vom 25. Bis 27. Juni 2026 in Leipzig statt und ganz im Zeichen einer Disziplin im Wandel:
Die Radioonkologie ist längst mehr als die Summer ihrer einzelnen Technologien und Verfahren. Sie entwickelt sich zu einem hochpräzisen, interdisziplinären Motor der personalisierten Krebsmedizin – getragen von innovativer Bildgebung, biologischer Forschung, künstlicher Intelligenz und individualisierter Therapien.

Über die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)
Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e. V. (DEGRO) wurde als die wissenschaftliche Gesellschaft 1995 gegründet. Mitglieder sind in der Radioonkologie in Deutschland tätige Ärzt*innen, Medizinphysiker*innen und Strahlenbiolog*innen. Die Gesellschaft fördert den wissenschaftlichen Bereich der Strahlenphysik, der Strahlenbiologie und der klinischen Forschung, insbesondere im Bereich der Onkologie. Ziel ist es, eine verbesserte und damit zukunftsfähige wissenschaftliche Grundlage der Radioonkologie sicherzustellen.

 

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Pressekontakt
Prof. em. Dr. Jürgen Dunst
Pressesprecher der DEGRO
mobil: 0170 189 15 55
E-Mail: juergen.dunst@uksh.de