Hermann-Holthusen-Preis

Anlässlich des 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO) vom 15. - 18. Juni 2017 in Berlin verleiht die DEGRO unter besonderer Würdigung des Werkes von Hermann Holthusen den Hermann-Holthusen-Preis, der mit  5000 € dotiert ist.
Die Ausschreibung richtet sich an jüngere Wissenschaftler (Höchstalter 40 Jahre), die auf dem Gebiet der Radioonkologie arbeiten. Der Preis wird für eine umfassende und exzellente wissenschaftliche Arbeit verliehen, die bislang nicht ausgezeichnet wurde. Die Arbeit kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein und darf höchstens drei Autoren haben. Der Erstautor muss Mitglied der DEGRO sein.
Die Arbeit muss dem Fortschritt der Strahlentherapie dienen. Thematisch eingeschlossen sind die Arbeitsgebiete klinische und experimentelle Radioonkologie. Die Arbeit kann eine Zusammenschau bereits publizierter klinischer, strahlenphysikalischer oder strahlenbiologischer Ergebnisse zum Inhalt haben. Bei Einreichen mehrerer hervorragender und thematisch zusammenhängender Publikationen sollte der Inhalt vom Autor bzw. dem Autorenteam zusammenfassend dargestellt und diskutiert werden.

Bewerber richten ihre Arbeit in achtfacher Ausfertigung unter Beifügung des Lebenslaufes mit dem beruflichen Werdegang, dem Schriftenverzeichnis und einem Lichtbild bis zum 06. März 2017 an die

Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e. V. (DEGRO)
Präsident - Herrn Prof. Dr. Dr. Jürgen Debus
Reinhardtstr. 47
10117 Berlin

 

 

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 Träger des Hermann-Holthusen-Preises 1998 - 2016

1998

PD Dr. Jürgen Debus

Konformierende Behandlungstechniken mit Photonen und mit Ionenstrahlen: experimentelle und klinische Untersuchungen

 

PD Dr. Horst J. Feldmann & Dr. Peter Stadler

Tumorphysiologische Untersuchungen in Tumoren ? Bedeutung für die klinische Radioonkologie

 

Dr. Christos Kolotas & Prof. Dr. Dimos Baltas

3D CT gestützte interstitielle Brachytherapie. Das Offenbacher System. Technische Entwicklungen, klinische Anwendungen und Ergebnisse"

1999

Dr. Oliver Thews

Habilitationsschrift: Charakterisierung und Modulation des Sauerstoff-Status solider Tumoren ? Experimentelle Untersuchungen zur Reduktion der Tumorhypoxie durch Verbesserung des arteriellen O2-Angebots

2000

PD Dr. Hans-Hermann Dubben

 

2001

PD Dr. Cordula Petersen

 

2003

PD Dr. Frank Lohr

Experimentelle Untersuchungen zur lokoregionären Kombination von Strahlentherapie und Immuntherapie mit adenoviralen Vektoren"

 

PD Dr. Claus Belka

Molekularbiologie des strahleninduzierten Zelltods - Bedeutung für die Strahlenwirkung und die Entwicklung neuer Therapiekonzepte

2004

PD Dr. Claus Rödel & PD Dr. Franz Rödel

Das Tumoransprechen bei der präoperativen Radiochemotherapie des Rektumkarzinoms: Klinische, immunhistochemische, zellbiologische und genomische Untersuchungen"

 

PD Dr. Dirk Vordermark

Einfluß akuter und chronischer Hypoxie auf die Strahlenresistenz humaner Tumorzellen: Untersuchungen anhand HIF-1-abhängiger endogener Hypoxiemarker

2006

PD Dr. Claudia Rübe

Die Bedeutung von Zytokinen für die radiogene Lungenreaktion

2007

PD Dr. Daniel Zips

Experimentelle Evaluation anti-angiogenetischer Therapieansätze in Kombination mit fraktionierter Bestrahlung in humanen Tumorxenografts

2008

PD Dr. Hans Christiansen

Wirkung ionisierender Strahlung auf die Leber: Zell-, Molekularbiologische und -genetische Aspekte

2009

PD Dr. Mechthild Krause

Präklinische Untersuchungen zur Hemmung des Epidermal Growth Factor Receptors (EGFR) in der Strahlentherapie: Wirksamkeit und Mechanismen

 

Dr. Matthias Guckenberger

Bildgeführte Präzisionsstrahlentherapie unter Verwendung eines Cone-Beam CT: Techniken, praktische Implementierung und klinische Evaluation

2010

PD Dr. Stephanie Combs

Präklinische und klinische Untersuchungen zur Optimierung der radioonkologischen Therapie von Patienten mit malignen Gliomen

2011

PD Dr. Christian Weiss

Die Radiochemotherapie in der multimodalen, organerhaltenden Therapie des Harnblasenkarzinoms: Klinische Ergebnisse sowie translationale Selektionskriterien und Responseparameter

2012

PD Dr. Katja Lindel

Prognostische Bedeutung der humanen Papillomavieren (HPV) für die Strahlentherapie von Patienten mit epithelialen Tumoren

 

PD Dr. Andrea Wittig

Tumorselektive Strahlentherapie: Präklinische und klinische Entwicklungen

2013

Dr. Dr. Emmanouil Fokas

Targeting the tumor environment and DNA damage response to improve radiotherapy efficacy response

 

PD Dr. Hansjörg Wertz

in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit Neue Methoden zur bildgestützten adaptiven Strahlentherapie (IGRT/ART) und (in vivo) Dosisverifikation

2014

PD Dr. Vasileios Askoxylakis

"Peptide zur Diagnostik und Therapie maligner Erkrankungen"

2015

Dr. Iris Eke

„Einfluss von Proteinen der Fokalen Adhäsion auf die Strahlen- und Chemoempfindlichkeit von Tumorzellen: Mechanismen und zielgerichtete Therapiestrategien“

2016

Dr. Dr. Judit Boda-Heggemann

Bildgestützte Strahlentherapie (IGRT- image guided radiotherapy): Methoden und klinische Ergebnisse

 

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