Alfred-Breit-Preis

Zum sechsten Mal schreibt die DEGRO den von ihrem verstorbenen Mitglied Professor Dr. Alfred Breit gestifteten Preis aus. Mit dem Preis in Höhe von 20.000 € ehrt die DEGRO das Lebenswerk von Alfred Breit, der sich besondere Verdienste auf dem Gebiet der CT- und MRT-gestützten Strahlentherapie-Planung erworben hat.
Der Preis soll für herausragende Forschungsarbeiten und Entwicklungen in der Radioonkologie (einschließlich Strahlenbiologie, Strahlenphysik und anderen Grundlagenfächern) vergeben werden. Die Arbeiten müssen erkennbar zu Fortschritten in der Krebstherapie beitragen.
Um den Preis können sich einzelne Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen oder wissenschaftliche Arbeitsgruppen bewerben, es können auch Kandidaten/innen vorgeschlagen werden. Als Grundlage zur Entscheidung für die Preisvergabe dienen Publikationen oder Patente, aber auch Verfahren, die sich in der Klinik etabliert haben, ohne dass sie publiziert worden sind. Die Preis-Arbeit kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.

Der/Die verantwortliche Bewerber/in adressiert die Arbeit in sechsfacher Ausfertigung inklusive Zusammenfassung, Kopie der Publikation(en), des Patentes bzw. einer Beschreibung des Verfahrens unter Beifügung eines Lebenslaufes, eines Schriftenverzeichnisses und eines Lichtbildes bis zum 05. März 2018 an die

Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)
Präsident - Herrn Prof. Dr. med. Wilfried Budach
Reinhardtstr. 47
10117 Berlin

 

Alfred-Breit


 

Träger des Alfred Breit-Preises 2012–2017

 
   2012   Prof. Dr. Dr. Jürgen DebusIn Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur Entwicklung und klinischen Implementierung der Partikeltherapie
2013Prof. Dr. Michael FlentjeIn Anerkennung seiner Verdienste in der klinischen Strahlenforschung und Hochpräzisions-Strahlentherapie
2014Prof. Dr. Dr. Nikolaos Zamboglou & Prof. Dr. Dimos BaltasIn Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeit  Interventionelle Radioonkologie – Brachytherapie: Innovative Beiträge zur Technologieentwicklung und ihre klinische Implementierung
2015Prof. Dr. Thomas Bortfeld, PhDIn Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur Entwicklung neuartiger medizinphysikalischer Verfahren für die Planung und Applikation hochpräziser Strahlentherapie
2016Prof. Dr. Felix SedlmayrIn Würdigung seiner strukturbildenden und wissenschaftlichen Arbeiten zu Technologie-Fortschritten in der RadioOnkologie
2017Prof. Dr. med. habil. Dr. rer. nat. Peter Kneschaurek Univ.-Prof. Dr. med. Peter Lukas In Würdigung seiner Technologie basierten wissenschaftlichen Arbeiten in der klinischen RadioOnkologie