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Anfragen bitten wir um eine Mail an <a href=\"mailto:jd@degro.org\">jd@degro.org<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div class=\"so-panel widget widget_empty-space\" id=\"panel-180-0-0-1\" data-index=\"1\"><div class=\"thim-widget-empty-space thim-widget-empty-space-base\"><div class=\"empty_space\" style=\"height:30px\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" id=\"panel-180-0-0-2\" data-index=\"2\"><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"><h3 class=\"widget-title\">SARCLUNG<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><strong>SARCLUNG: <\/strong><strong>Multizentrische Propensity-Score-gematchte Analyse zum Vergleich von stereotaktischer K\u00f6rperstrahlentherapie (SBRT) und Metastasektomie bei Lungenmetastasen von Sarkomen<\/strong><\/p>\n<p>Die Studie \"Multizentrische Propensity-Score-gematchte Analyse zum Vergleich von stereotaktischer K\u00f6rperstrahlentherapie (SBRT) und Metastasektomie bei Lungenmetastasen von Sarkomen\" (SARCLUNG) ist eine retrospektive, multizentrische Analyse, die in Zusammenarbeit mit f\u00fchrenden radioonkologischen und onkologischen Forschungszentren in Deutschland, \u00d6sterreich, Italien und Polen durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Weichgewebesarkome (Soft Tissue Sarcomas) sind seltene maligne Tumoren mesenchymalen Ursprungs und machen etwa 1 % aller b\u00f6sartigen Erkrankungen im Erwachsenenalter aus. Trotz intensiver multimodaler Therapien entwickelt etwa die H\u00e4lfte der Patienten Metastasen, wobei die Lunge die h\u00e4ufigste Lokalisation darstellt. W\u00e4hrend die chirurgische Metastasenresektion als \u00fcbliche Standardtherapie gilt, kann sie nicht bei allen Patienten durchgef\u00fchrt werden. Alternativ gewinnt die stereotaktische K\u00f6rperstrahlentherapie (SBRT) als nicht-invasive, lokal-ablative Methode zunehmend an Bedeutung.<\/p>\n<p>Die Evidenz f\u00fcr SBRT bei Lungenmetastasen von Weichgewebesarkomen zeigt in einer prospektiven (Navarria et al., IJROBP 2022) und mehreren retrospektiven Studien vielversprechende Ergebnisse mit hohen lokal Kontrollwerten (&gt;90%) und guter Vertr\u00e4glichkeit. W\u00e4hrend f\u00fcr andere Tumorarten wie Bronchial- und Prostatakarzinome bereits prospektive Daten zur Wirksamkeit von SBRT bei oligometastasierten Patienten vorliegen, fehlt ein direkter Vergleich zwischen SBRT und Metastasenchirurgie f\u00fcr Sarkompatienten. Daher zielt die SARCLUNG-Studie darauf ab, die Effektivit\u00e4t beider Therapieans\u00e4tze systematisch zu untersuchen.<\/p>\n<p>Die Studie umfasst Patienten mit histologisch gesichertem Sarkom und 1-5 Lungenmetastasen, die zwischen 2010 und 2025 entweder mittels SBRT oder chirurgischer Resektion behandelt wurden. Das Hauptziel ist der Vergleich der lokalen Kontrolle nach 12 Monaten zwischen den beiden Behandlungsmodalit\u00e4ten, um die Nicht-Unterlegenheit von SBRT gegen\u00fcber der Metastasenchirurgie zu evaluieren. Sekund\u00e4re Ziele umfassen das Gesamt\u00fcberleben, das progressionsfreie \u00dcberleben, das lungenmetastasenfreie \u00dcberleben, das Systemtherapie-freie \u00dcberleben sowie die Erhebung von therapieassoziierten Nebenwirkungen (Grad \u2265 3 gem\u00e4\u00df CTCAE v. 5.0).<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich werden prognostische Faktoren f\u00fcr das Gesamt\u00fcberleben analysiert, darunter die Gr\u00f6\u00dfe der Metastasen, die Anzahl der L\u00e4sionen, der Histologietyp sowie der Einsatz einer systemischen Therapie. Die Ergebnisse dieser Analyse sollen eine evidenzbasierte Entscheidungsgrundlage f\u00fcr die Wahl der optimalen Lokaltherapie bei STS-Lungenmetastasen schaffen und als Basis f\u00fcr zuk\u00fcnftige prospektive klinische Studien dienen.<\/p>\n<p>Kontakt (Principal Investigator): Dr. med. Siyer Roohani (Berlin)<\/p>\n<p>Kontakt (Co-Principal Investigator): Dr. Samuel Moritz Vorbach (Innsbruck), Dr. Mateusz Spa\u0142ek (Warschau)<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" id=\"panel-180-0-0-3\" data-index=\"3\"><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"><h3 class=\"widget-title\">RACsoft<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><strong>RACsoft \u2013 Die Rolle der FAPI PET Bildgebung zum Therapiemonitoring bei Sarkomen<\/strong><\/p>\n<p>Bei Sarkomen handelt es sich um seltene mesenchymale Weichgewebstumore. Die Inzidenz f\u00fcr das Auftreten von Sarkomen liegt in Deutschland bei ca. 5.000\/Jahr. Sarkome entstehen vor allem aus dem Weichgewebe, seltener aus dem Knochen. Zumeist finden sich Sarkome in den Extremit\u00e4ten (ca. 40%). Zahlreiche Studien haben in den letzten Jahren nachweisen k\u00f6nnen, dass aktivierte Fibroblasten h\u00e4ufig im Stroma von Sarkomen zu finden sind. Diese Fibroblasten besitzen in der Zellmembran das fibroblastenaktivierte Protein (FAP). Zudem weisen auch die Sarkomzellen selbst das FAP auf. Die Verteilung des FAP kann mittels moderner PET Tracer nachgewiesen werden. Erste Daten weisen darauf hin, dass diese Radiopharmaka erfolgreich zum Staging bei Sarkompatienten eingesetzt werden k\u00f6nnen. In zahlreichen Studien wurde auch bereits das theranostische Potential, welches sich hinter den molekularen Grundlagen verbirgt, demonstriert, da FAPI mit Beta-Plusstrahlern wie <sup>68<\/sup>Ga oder <sup>18<\/sup>F markiert werden kann, aber auch eine Markierung mit therapeutisch einsetzbaren Strahlern wie <sup>90<\/sup>Y oder <sup>177<\/sup>Lu radiochemisch m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Allgemein gesprochen spielen multimodale Therapiekonzepte bei der Therapie von Sarkomen eine gro\u00dfe Rolle. Neben chirurgischen Verfahren hat die Radiochemotherapie im Therapiealgorithmus eine gro\u00dfe Bedeutung.<\/p>\n<p>Ziel der RACsoft Studie (FAPI guided <u>R<\/u>esponse <u>A<\/u>ssessment following neoadjuvant <u>C<\/u>hemoradiotherapy of <u>Soft<\/u> Tissue Sarcoma) sollte es nun sein, die M\u00f6glichkeit des Therapiemonitorings der FAPI PET Bildgebung bei Sarkompatienten zu evaluieren, welche mittels Radiochemotherapie behandelt werden. Aus diesem Grund erhalten die Patienten als \u201eStandard-of-Care\u201c am Universit\u00e4tsklinikum Erlangen vor- und nach der neoadjuvanten Radiochemotherapie eine FAPI PET Bildgebung, um das Ergebnis der nuklearmedizinischen Untersuchung mit weiteren Parametern, wie der MRT Bildgebung oder dem histologischen Ergebnis nach Resektion in Zusammenhang zu setzten. Das Bedeutsame an der RACsoft Studie ist sicherlich die enge Kooperation zwischen den Fachgebieten Nuklearmedizin und Radioonkologie, was sich auch in der F\u00f6rderung des Projektes durch die entsprechenden Jugendorganisationen der Fachgesellschaften (YoungDGN und Junge DEGRO) widerspiegelt.<\/p>\n<p>Somit kann die FAPI PET\/CT Bildgebung, basierend auf den ersten Studienergebnissen, sowohl zum Ganzk\u00f6rperstaging als auch zum Therapiemonitoring bei Sarkomen eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Kontakt (Principal Investigator): Dr. Felix Grabenbauer (Erlangen), Dr. Armin Atzinger (Erlangen)<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" id=\"panel-180-0-0-4\" data-index=\"4\"><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"><h3 class=\"widget-title\">CARE-RT <\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>Die palliativ intendierte Strahlentherapie stellt ein essenzielles therapeutisches Instrument zur Linderung tumorassoziierter Beschwerden in fortgeschrittenen Tumorsituationen dar. Im Rahmen der station\u00e4ren Betreuung strahlentherapeutischer Patienten mit prim\u00e4r palliativem Therapiekonzept spielt insbesondere die Entlassungsplanung eine entscheidende Rolle f\u00fcr die Erhaltung gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Lebensqualit\u00e4t in der letzten Lebensphase. Ziel der CARE-RT-Studie ist es, das Entlassverhalten palliativ intendiert bestrahlter Patienten sowie Einflussfaktoren auf die Entlassdestination und das Gesamt\u00fcberleben systematisch zu untersuchen. Dar\u00fcber hinaus soll in einem zweiten prospektiven Projektabschnitt die Lebensqualit\u00e4t mittels validierter patient reported outcome measures (PROMs) erfasst werden.<\/p>\n<p><strong>Principal Investigator<\/strong>: Dr. J\u00f6rg Andreas M\u00fcller (Halle)<\/p>\n<p><strong>Co-Principal Investigator<\/strong>: Dr. Simon Trommer (Halle)<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" id=\"panel-180-0-0-5\" data-index=\"5\"><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"><h3 class=\"widget-title\">SBRT Oligo-LuMet HNSCC<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><strong>SBRT Oligo-LuMet HNSCC, in Kollaboration mit der DEGRO Stereotaxie-AG<\/strong><\/p>\n<p>Die Studie \"Stereotaktische Radiotherapie von pulmonalen Metastasen bei Patienten mit oligometastasierten Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinomen\u201c (SBRT OligoLuMet HNSCC) ist eine multizentrische retrospektive Analyse, die in Zusammenarbeit mit der DEGRO-Arbeitsgruppe \"Radiochirurgie und Stereotaxie\" an mehr als einem Dutzend Zentren in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz durchgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Kopf-Hals-Tumore sind weltweit die sechsth\u00e4ufigste Tumorentit\u00e4t und verursachen j\u00e4hrlich 470.000 Todesf\u00e4lle. Plattenepithelkarzinome (HNSCC) machen etwa 90% dieser Tumore aus. Die bevorzugten Behandlungsoptionen f\u00fcr Patienten ohne Fernmetastasen sind eine definitive Radio(chemo)therapie oder eine Operation mit risiko-adaptierter adjuvanter Radio(chemo)therapie. Bei etwa 10% der Patienten entwickeln sich jedoch Fernmetastasen, wobei die Lunge der h\u00e4ufigste Metastasierungsort ist.<\/p>\n<p>Der Begriff Oligometastasierung beschreibt einen Zustand mit begrenzten Metastasen und kann noch durch lokale kurative Therapien wie chirurgische Resektion und stereotaktische Radiotherapie (SBRT) behandelt werden. W\u00e4hrend f\u00fcr einige Tumorarten wie Bronchial- und Prostatakarzinome bereits gute Evidenz f\u00fcr den Einsatz von SBRT bei oligometastasierten Patienten besteht, ist die Evidenz f\u00fcr SBRT bei pulmonalen Metastasen von HNSCC-Patienten sehr begrenzt. Aktuelle Daten basieren haupts\u00e4chlich auf unizentrischen Fallsammlungen sowie Histologie-\u00fcbergreifenden Studien wie der SABR-COMET-Studie, in denen HNSCCs nur einen kleinen Anteil hatten. Insbesondere in der Auswahl des geeignetes Lokalverfahrens zur Therapie pulmonaler HNSCC-Metastasen (chirurgische Resektion versus SBRT) ist es notwendig, die Effektivit\u00e4t der pulmonalen SBRT bei oligometastasierten HNSCC-Patienten anhand multizentrischer Daten zu evaluieren.<\/p>\n<p>Die Studie umfasst Patienten mit HNSCCs des Nasopharynx, Oropharynx, Hypopharynx, der Mundh\u00f6hle oder des Larynx, die mindestens eine pulmonale Metastase mittels SBRT zwischen 2010 und 2023 behandelt bekommen haben. Das Hauptziel der Studie ist die Erhebung der 1-Jahres-Lokalkontrollrate von mittels SBRT behandelten Lungenmetastasen bei Patienten mit oligometastasierten HNSCC. Sekund\u00e4re Ziele umfassen die Erfassung des Gesamt\u00fcberlebens, des progressionsfreien \u00dcberlebens und der Rate an akuten und chronischen Toxizit\u00e4ten (Grad \u22653) im Zusammenhang mit der SBRT. Zudem werden Unterschiede im Gesamt\u00fcberleben und der Lokalkontrollrate in Bezug auf den p16-Status, vorherige radio(chemo)therapeutische Behandlungen, den Zeitpunkt der Metastasierung (synchron vs. metachron) sowie den Einfluss einer konkomitanten Systemtherapie und des PD-L1-Status analysiert. Prognostische Variablen f\u00fcr das Gesamt\u00fcberleben sollen identifiziert werden, um in Zukunft geeignete Patienten f\u00fcr eine solche lokal-ablative Behandlung auszuw\u00e4hlen. Die hier erzielten Ergebnisse k\u00f6nnen als Grundlage f\u00fcr die Planung prospektiver Studien zu diesem Thema dienen.<\/p>\n<p>Kontakt (Principal Investigator): PD Dr. Alexander R\u00fchle, MHBA (Leipzig)<\/p>\n<p>Kontakt (Co- Principal Investigator): Dr. Franziska N\u00e4gler (Leipzig)<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" id=\"panel-180-0-0-6\" data-index=\"6\"><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"><h3 class=\"widget-title\">MERLIN: MEdial Retropharyngeal Lymph node Involvement in Nasopharyngeal carcinoma<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><strong>MERLIN: MEdial Retropharyngeal Lymph node Involvement in Nasopharyngeal carcinoma<\/strong><\/p>\n<p>Die Therapie des Nasopharynxkarzinoms beruht gr\u00f6\u00dftenteils auf den Ergebnissen chinesischer Studien, da dort eine endemische Variante des Nasopharynxkarzinoms mit einer deutlich h\u00f6heren Inzidenz existiert. Aufgrund zugrundeliegender biologischer Unterschiede zwischen der endemischen und der nicht-endemischen europ\u00e4ischen Variante des Nasopharynxkarzinoms sollten chinesische Studien jedoch nicht unkritisch auf ein europ\u00e4isches Patientenkollektiv \u00fcbertragen werden. Wegen der niedrigen Inzidenz ist die Durchf\u00fchrung gr\u00f6\u00dferer Phase-III-Studien in Deutschland jedoch schwieriger als in China.<br \/>\nDie Studie \u201eMEdial Retropharyngeal Lymph node INvolvement in non-endemic nasopharyngeal cancer\u201c (MERLIN) ist eine multizentrische retrospektive Analyse in der die Befallswahrscheinlichkeit der medialen retropharyngealen Lymphknoten bestimmt werden soll. In einer chinesischen Studie war diese Lymphknotengruppe in nur 0,2% befallen (6\/3100 F\u00e4lle). Auf dieser Basis konnte in einer aktuellen prospektiv randomisierten Phase-III-Studie gezeigt werden, dass es keinen Unterschied in der lokalen Kontrolle gibt, unabh\u00e4ngig davon ob die medialen retropharyngealen Lymphknoten mitbestrahlt werden oder nicht. In der Gruppe der Patienten die keine Radiotherapie der medialen Lymphknoten erhielten waren die Schluckfunktion und die Lebensqualit\u00e4t nach Therapie jedoch deutlich besser.<br \/>\nDie in der MERLIN-Studie erhobenen Daten zu Therapie und Krankheitsverlauf sollen verwendet werden um zu pr\u00fcfen, ob eine Schonung der medialen retropharyngealen Lymphknoten auch f\u00fcr Patienten mit nicht-endemischem Nasopharynxkarzinom vertretbar ist.<\/p>\n<p>Kontakt (Principal Investigator): Dr. Justus Kaufmann (Mainz)<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" id=\"panel-180-0-0-7\" data-index=\"7\"><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"><h3 class=\"widget-title\">Outcome und Toxizit\u00e4t nach Totaler Neoadjuvanter Therapie des Rektumkarzinoms (TNTox)<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><strong>Toxicity and Outcome of Total Neoadjuvant Therapy in Rectal Cancer (TNTox)<\/strong><\/p>\n<p><em>- weitere Studienzentren gesucht! \u00a0-<\/em><\/p>\n<p>Die neoadjuvante Therapie des lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinoms kann um eine zus\u00e4tzliche pr\u00e4operative Systemtherapie erg\u00e4nzt werden. Hierdurch gelingt eine Verbesserung der Tumorkontrolle, zudem ist ein Organerhalt als alternative Behandlungsoption bei kompletter Tumorregression m\u00f6glich. Dieses multimodale Konzept ist als \u201etotale neoadjuvante Therapie\u201c (TNT) beschrieben. Hinsichtlich der unterschiedlich intensiven Chemotherapieregimen existiert kein einheitlicher Standard. Aufgrund der unterschiedlichen Dauer und Intensit\u00e4t der TNT, insbesondere durch kumulative Chemotherapiedosen, ist ein relevanter Unterschied hinsichtlich Effektivit\u00e4t bezu\u0308glich des pr\u00e4operativen Downstagings, aber auch hinsichtlich klinisch relevanter Toxizit\u00e4t zu erwarten. Eine Maximierung des Downstagings und der Tumorkontrolle mit zunehmend intensiven Schemata wurde im Rahmen klinischer Pru\u0308fungen nachgewiesen. Damit einher gingen jedoch auch h\u00f6here Toxizit\u00e4tsraten, insbesondere H\u00e4matotoxizit\u00e4t und peripherer Polyneuropathie (PNP). Das Ziel ist der Vergleich verschiedener Therapiesequenzen im Rahmen der TNT hinsichtlich onkologischem Outcome sowie Toxizit\u00e4t und Lebensqualit\u00e4t (QoL, quality of life). Im Rahmen einer retrospektiven Kohortenstudie sollen pr\u00e4diktive Variablen fu\u0308r die Komplettremission sowie fu\u0308r die Toxizit\u00e4t identifiziert werden. Im Anschluss folgt in Form einer prospektiven Querschnittsstudie die Beurteilung von Lebensqualit\u00e4t sowie Beschwerden nach abgeschlossener TNT im Sinne von patient reported outcomes (PRO).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Kontakt (Principal Investigator): Dr. Georg Wurschi (Jena)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/drks.de\/search\/de\/trial\/DRKS00033000\"><em>https:\/\/drks.de\/search\/de\/trial\/DRKS00033000<\/em><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" id=\"panel-180-0-0-8\" data-index=\"8\"><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"><h3 class=\"widget-title\">Analyse der aktuellen Situation des biologischen, physikalischen sowie medizinischen Nachwuchses in der Strahlenforschung<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>\u00a0<\/p>\n<p>Das Fachgebiet der Strahlenonkologie hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt und weiterentwickelt, wobei insbesondere die enge Verzahnung mit anderen Fachdisziplinen hervorzuheben ist. Neue diagnostische und therapeutische Strategien als auch molekulare Marker haben das Fach revolutioniert. So geht der Trend immer weiter in Richtung individualisierte Medizin und Identifizierung prognostischer Marker f\u00fcr den Therapieerfolg. Diesen Weg kann die Strahlenonkologie jedoch nur gehen, indem die interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit zwischen Forschenden aus dem Bereich der Medizin, Physik und Biologie weiter verst\u00e4rkt und verbessert wird. Der Forschungsalltag lehrt uns jedoch den Eindruck eines gegenteiligen Trends. Die Bewerberzahlen auf Promotionsstellen scheinen drastisch abzunehmen, ebenso sinkt die Anzahl eingereichter DFG Antr\u00e4ge im Themenbereich der Strahlenonkologie stetig. Der wissenschaftliche Nachwuchs scheint das Feld schnell wieder zu verlassen.<br \/>\nIm Rahmen der vorliegenden Studie soll erstmals die aktuelle Situation aller drei in der Strahlenforschung vorrangig aktiven Disziplinen (Physik, Medizin und Biologie) in Zusammenarbeit mit Vertretern der Fachgesellschaften (jDeGBS, jDEGRO, jMP) umfassend erfasst werden. Abgefragt werden hierbei neben einem allgemeinen Teil auch Fachgruppenspezifische Fragestellungen. Weiterhin fehlt bisher das Wissen, wie viele Studierende im Abschlussjahr aller Disziplinen eine Karriere in der Strahlenforschung anstreben, und wie viele nach ihrem Abschluss entsprechende Stellen antreten.<br \/>\nKernfragen der Studie sind daher:<br \/>\n\u2022 Entspricht der Eindruck eines Abnehmenden Interesses an der Strahlenforschung der Realit\u00e4t?<br \/>\n\u2022 Welche Bed\u00fcrfnisse und Probleme (z.B. Einstieg, Weiterbildung, Vernetzung, Sicherheit) hat der engagierte Nachwuchs?<br \/>\n\u2022 Welche Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen ergriffen werden um eine Trendumkehr zu erreichen?<\/p>\n<p>Die aus der Studie gewonnenen Erkenntnisse zum allgemeinen Stimmungsbild und der Produktivit\u00e4t des wissenschaftlichen Nachwuchses k\u00f6nnen so eine Grundlage daf\u00fcr bilden, Ma\u00dfnahmen f\u00fcr eine zukunftsorientierte und qualitativ hochwertige interdisziplin\u00e4re Strahlenforschung in Deutschland zielgerichtet ergreifen zu k\u00f6nnen. Somit kann dem engagierten Nachwuchs eine verbesserte Aus- und Weiterbildung erm\u00f6glicht werden was im Idealfall dazu f\u00fchrt, diesen fester in der Forschungslandschaft zu verankern.<\/p>\n<p>Kontakt (Principal Investigator): Dr. Annemarie Schr\u00f6der (Rostock),<br \/>\nKontakt (Co-Principal Investigator): Dr. Lisa Deloch und Dr. Thomas Weissmann (Erlangen)<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" id=\"panel-180-0-0-9\" data-index=\"9\"><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"><h3 class=\"widget-title\">Finanzielle Toxizit\u00e4t bei Krebspatient*innen unter Strahlentherapie (FinTox)<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p style=\"font-weight: 400\">ARO-Studie 2022-7<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">DRKS: DRKS00028784<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Krebspatienten k\u00f6nnen signifikanten finanziellen Belastungen ausgesetzt sein, sowohl aufgrund der Erkrankung selber als auch aufgrund der verschiedenen Therapien. Unter dem Begriff Finanzielle Toxizit\u00e4t wird die subjektive finanzielle Belastung von Patienten verstanden, welche sowohl durch direkte (z.B. Zuzahlungen f\u00fcr Taxifahrten) als auch indirekte Behandlungskosten (z.B. Einkommenseinbu\u00dfen) verursacht wird. Finanzielle Toxizit\u00e4t war in einigen Studien mit einem verringerten Gesamt\u00fcberleben und mit einer schlechteren Lebensqualit\u00e4t assoziiert (z.B. Perrone et al. Ann Oncol. 2016). W\u00e4hrend f\u00fcr andere L\u00e4nder bereits Studien zur Pr\u00e4valenz und klinischen Bedeutung von finanzieller Toxizit\u00e4t bei Krebspatienten vorliegen, ist die Relevanz von finanzieller Toxizit\u00e4t f\u00fcr Krebspatienten unter Strahlentherapie in Deutschland weitgehend unbekannt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Die FinTox-Studie ist eine multizentrische, anonyme, Fragebogen-basierte Querschnittsstudie der Trial Group der jDEGRO. Auf Grundlage einer Vorl\u00e4uferstudie (Fabian et al. Strahlenther Onkol. 2022) sollen in dieser Studie die Pr\u00e4valenz und die Risikofaktoren von finanzieller Toxizit\u00e4t bei Patienten, die in Deutschland mit einer Strahlentherapie behandelt werden, untersucht werden.<\/p>\n<p>Ein Artikel \u00fcber die FinTox-Studie ist in FORUM erschienen: <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s12312-022-01097-1\">https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s12312-022-01097-1<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Kontakt (Principal Investigator): Dr. Alexander Fabian, MBA (Freiburg, Kiel)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Co-Principal Investigator: Dr. Justus Domschikowski (Kiel), Dr. Alexander R\u00fchle (Freiburg)<\/p>\n<p>Teilnehmende Zentren:\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1027\" src=\"https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2022\/09\/Abbildung-1-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2022\/09\/Abbildung-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2022\/09\/Abbildung-1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2022\/09\/Abbildung-1.jpg 1058w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div class=\"so-panel widget widget_sow-editor\" id=\"panel-180-0-0-10\" data-index=\"10\"><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"><h3 class=\"widget-title\">Abskopale Effekte metastasierter Krebspatient:innen unter Radiotherapie und Immun-Checkpoint-Inhibition (ARTIC)<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>ARO-Studie 2022-10<\/p>\n<p>Der Abskopale Effekt, definiert als die durch Bestrahlung andernorts induzierte Regression einzelner L\u00e4sionen au\u00dferhalb des Strahlenfeldes, ist seit Jahrzehnten bekannt. Das Auftreten von systemischen Antitumorreaktionen wird jedoch als zu selten und unvorhersehbar angesehen, um ein therapeutisches Ziel zu sein. Seit dem routinem\u00e4\u00dfigen Einsatz von Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) gibt es wieder vermehrt Fallberichte, Serien und Reviews \u00fcber Abskopale Effekte. Die pr\u00e4klinische und klinische Datenlage legt nahe, dass eine kombinierte Strahlen- und ICI-Therapie eine synergistische Wirkung sowohl auf lokale als auch auf distante L\u00e4sionen hat.<\/p>\n<p>Ausgehend von der Hypothese, dass unter Kombination von Radiotherapie mit ICI (RT-ICI) mehr Abskopale Effekte entstehen, soll in dieser retrospektiven Beobachtungsstudie die klinische Auftretenswahrscheinlichkeit analysiert und der Einfluss auf das onkologische Outcome herausgearbeitet werden.<br \/>\nEingeschlossen werden alle Patient:innen mit jeglichen Tumorentit\u00e4ten und Bestrahlungsschemata w\u00e4hrend gleichzeitiger ICI-Therapie.<br \/>\n\u00dcbergeordnetes Ziel ist es, Patient:innen- und Therapiemerkmale zu identifizieren, die das Auftreten Abskopaler Effekte und so m\u00f6glicherweise das Ansprechen auf eine RT-ICI erh\u00f6hen und damit individuelle Verschreibungen dieser Kombination zu entwickeln.<\/p>\n<p>Kontakt (Principal Investigator): Dr. Maike Trommer, Dr. Simone Wegen (K\u00f6ln)<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><div class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-last-child\" id=\"panel-180-0-0-11\" data-index=\"11\"><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"><h3 class=\"widget-title\">Neuroblastom<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>In Kooperation mit der kinderonkologischen Studienzentrale am Universit\u00e4tsklinikum K\u00f6ln f\u00fchren wir eine Analyse der Neuroblastompatienten mit Hochrisikoprofil aus den Therapiestudien NB97 und NB2004HR durch. Die Behandlung dieser Patienten erfolgt in verschiedenen L\u00e4ndern im Hinblick auf Feldkonzeption und verwendete Bestrahlungsdosis heterogen.<\/p>\n<p>Im Rahmen dieses Projekts sollen strahlentherapeutische Therapiedaten aus den Neuroblastomstudien NB 97 und NB 2004 gesammelt und ausgewertet werden. Die Ergebnisse dieser Studie haben eine hohe Relevanz zur Festlegung des optimalen Behandlungsregimes junger Kinder und f\u00fcr die Behandlungsempfehlungen in zuk\u00fcnftigen Studien und Leitlinien.<\/p>\n<p>Kontakt (Principal Investigator): Dr. Danny Jazmati (Essen)<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>#pg-180-0 .panel-grid-cell { float:none } #pl-180 .panel-grid-cell .so-panel { margin-bottom:30px } #pl-180 .panel-grid-cell .so-panel:last-child { margin-bottom:0px } #pg-180-0 { margin-left:-15px;margin-right:-15px } #pg-180-0 .panel-grid-cell { padding-left:15px;padding-right:15px } @media (max-width:780px){ #pg-180-0 .panel-grid-cell { float:none;width:auto } #pl-180 .panel-grid , #pl-180 .panel-grid-cell {  <\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"parent":89,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/180"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=180"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/180\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1522,"href":"https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/180\/revisions\/1522"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/89"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.degro.org\/jd\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}