Alfred-Breit-Preis

Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie schreibt auch in 2020 den von ihrem verstorbenen Mitglied und Ehrenmitglied Professor Dr. Alfred Breit gestifteten Preis aus.
Mit dem Preis in Höhe von 20.000,- € ehrt die DEGRO das Lebenswerk von Alfred Breit, der sich besondere Verdienste auf dem Gebiet der CT- und MRT-gestützten Strahlentherapie-Planung erworben hat.
Der Preis soll für herausragende Forschungsarbeiten und Entwicklungen in der Radioonkologie (einschließlich Strahlenbiologie, Strahlenphysik und anderen Grundlagenfächern) vergeben werden. Die Arbeiten müssen erkennbar zu Fortschritten in der Krebstherapie beitragen.
Um den Preis können sich einzelne Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen oder wissenschaftliche Arbeitsgruppen bewerben, es können auch Kandidaten/innen vorgeschlagen werden. Als Grundlage zur Entscheidung für die Preisvergabe dienen Publikationen oder Patente, aber auch Verfahren, die sich in der Klinik etabliert haben, ohne dass sie publiziert worden sind. Die Preis-Arbeit kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.

Der/Die verantwortliche Bewerber/in sendet die Arbeit per E-Mail inklusive Zusammenfassung, Kopie der Publikation(en), des Patentes bzw. einer Beschreibung des Verfahrens unter Beifügung eines Lebenslaufes, eines Schriftenverzeichnisses und eines Lichtbildes an:

Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)
Präsident - Herrn Prof. Dr. Rainer Fietkau
E-Mail: praesident@degro.org

 

Alfred-Breit


 

PREISTRÄGER

2020 Prof. Dr. med. Anca-Ligia Grosu
In Anerkennung ihrer Wissenschaftlichen Arbeiten zur Integration von biologischer Bildgebung in die Strahlentherapie-Planung
2019 Prof. Dr. med. Rita Engenhart-Cabillic
In Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten in der stereotaktischen Strahlentherapie
2018 Prof. Dr. med. Michael Baumann In Anerkennung seiner umfassenden strukturbildenden Arbeiten sowie Biologie und Technologie basierten wissenschaftlichen Innovationen in der Strahlentherapie und Onkologie
2017 Univ.-Prof. Dr. med. Peter Lukas
Prof. Dr. med. habil. Dr. rer. nat. Peter Kneschaurek

In Anerkennung ihrer Technologie basierten wissenschaftlichen Arbeiten in der klinischen RadioOnkologie
2016 Prim. Univ.-Prof. Dr. med. Felix Sedlmayr In Anerkennung seiner strukturbildenden und wissenschaftlichen Arbeiten zu Technologie-Fortschritten in der RadioOnkologie
2015 Prof. Dr. rer. nat. Thomas Bortfeld
In Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur Entwicklung neuartiger medizinphysikalischer Verfahren für die Planung und Applikation hochpräziser Strahlentherapie
2014 Prof. Dr. sc. hum Dimos Baltas
Prof. Dr. Dr. med. Dr. rer. nat. Nikolaos Zamboglou
In Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Arbeit  Interventionelle Radioonkologie – Brachytherapie: Innovative Beiträge zur Technologieentwicklung und ihre klinische Implementierung
2013 Prof. Dr. med. Michael Flentje In Anerkennung seiner Verdienste in der klinischen Strahlenforschung und Hochpräzisions-Strahlentherapie
  2012    Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Jürgen Debus In Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur Entwicklung und klinischen Implementierung der Partikeltherapie

*Die Titel entsprechen den aktuellen Titeln zum Zeitpunkt der Preisvergabe